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Haus Belchenherz

Herzlich willkommen im Haus Belchenherz

Unser Haus mit vier gemütlichen Ferienwohnungen bieten einen optimalen Ausgangspunkt zum Biken, Wandern und für Nordic-Walking und liegt am Fuß des Belchens, den sie über den Belchenweg oder zweimal täglich mit dem Bus bzw. mit Ihrem Auto erreichen können.

Auf dem majestätischen Belchenmassiv mit über 1.400 m kann der Naturfreund neben bemerkenswerter Flora und Fauna das so seltene Gamswild zu sehen bekommen. Der weite Blick über den Rhein hinweg bis zu den Vogesen, die unvergessliche Alpensicht bei Föhnwetterlagen wird jeden Naturfreund begeistern. Das Münstertal liegt im Naturpark Südschwarzwald.

Wer Bewegung sucht, kommt auf den Terrainkurwegen mit geringen Steigungen und auf 200 km gut markierten - im Winter zum Teil gebahnten - Wanderwegen genauso auf seine Kosten wie der sportliche Wanderer oder Mountainbiker der Ziel- und Rundwege mit Höhenunterschieden bis 1.000 m vorfindet.

Im Schwarzwaldhaus 1902 (ehemals: der Kaltwasserhof), in dem die gleichnamige ARD-Serie gedreht wurde, die 2003 den Adolf-Grimme-Preis bekam, befindet sich ein Museum, das sowohl über die Fernsehproduktion als auch über das Leben auf dem Bergbauernhof berichtet. Auf dem Weg dort hin liegt auch seit kurzem ein Uhrenmuseum das von engagierten Vereinsmitgliedern der Uhrenfreunde mit liebe betrieben wird. Ganz in der Nähe unseres Ferienhauses ist auch das Besucherbergwerk Teufelsgrund. Es berichtet von der Bergbautradition des Schwarzwalds. Das Bergwerk verfügt heute über einen Asthma-Therapie-Stollen, in dem Atemwegerkrankungen sowie Hautleiden behandelt werden.

Alle Wohnungen mit Blick zum Belchen haben Balkon, Telefondirektwahl, SAT-TV, voll ausgestattete Küchen, Internetanschluss (WLAN).

Eine Sauna zum entspannen ist auf Wunsch im Haus verfügbar.



Blick vom Belchen im Winter auf das Münstertal


 

Der Belchen

ist mit 1.414 Metern die vierthöchste Erhebung des Schwarzwaldes (nahezu gleich hoch wie das Herzogenhorn). Die Kuppe des Belchens liegt auf dem Gebiet der Gemeinden Münstertal, Schönenberg und Kleines Wiesental. Der Berg weist ein markantes, von der Oberrheinebene her fast symmetrisches Profil auf mit einer kahlen Bergkuppe. Den Namen Belchen (keltisch: der Strahlende) tragen auch mehrere andere, besonders bei Schneebedeckung auffällige Berge in Sichtweite (Belchendreieck). Das Panorama ist ungefähr vergleichbar mit dem des knapp 80 m höheren Feldbergs, wird aber von vielen als noch schöner empfunden,weil man vom Belchen aus das gesamte südliche Oberrheintal überblicken kann und die Sicht bei klarer Luft bis zu den Westalpen reicht.

Geografie

Der Belchen ragt aus dem Münstertal mit zerfurchten, ununterbrochenen Steilhängen etwa 1000 m auf. Sein Nordhang ist damit der Bereich höchster Reliefenergie der deutschen Mittelgebirge. Auch nach Süden hin fällt der Berg schroffig gut 800 m tief ab in den Talkessel von Neuenweg im Tal der Kleinen Wiese. Am Belchen ist die im Osten des Schwarzwaldes noch weitgehend erhaltene wellige Hochfläche nur noch in kleinen Resten erhalten. Zur Rheinebene und zum Hochblauen hin ist der westliche Hauptkamm des Südschwarzwaldes durch die mit der starken Hebung des Gebirges im Pleistozän einhergehende Tiefenerosion der Bäche in schmale Kämme aufgelöst. Die eiszeitlichen Vergletscherungen des Belchengebietes haben keine so deutlichen Formen hinterlassen wie am Feldberg. Nördlich und südlich formierten sich Lawinenkesselgletscher, deren Maximalstände bis an den Schwarzwaldrand reichten. Die Bergkuppe besteht aus Granit, wogegen die umgebenden Steilhänge überwiegend aus Gneisen bestehen. Die Umgebung des Belchens war zwischen 900 und 1975 ein zeitweise bedeutendes Bergbaugebiet. Über den Gipfel des Belchen führt eine Kette gut erhaltener Grenzsteine aus dem Jahr 1790. Diese markierte seinerzeit die Grenze zwischen dem habsburgischen Vorderösterreich im Norden und der Markgrafschaft Baden im Süden des Bergs.

Naturschutzgebiet Belchen im Schwarzwald

Wegen der seltenen Fauna und Flora wurde der Belchen bereits 1949 unter Naturschutz gestellt. Im Jahr 1993 wurde das Naturschutzgebiet erweitert und ist nun mit einer Fläche von rund 1.600 Hektar eines der größten Schutzgebiete in Baden-Württemberg. In den Hochlagen des Belchens sind viele seltene Schmetterlings-, Käfer- und Vogelarten zu finden. Typische Vögel sind Kolkrabe, Singdrossel, Zitronengirlitz und Wasserpieper; aber auch Wanderfalke, Auerhuhn und Haselhuhn sind am Belchen anzutreffen. Bei den Pflanzen haben sich Relikte aus der letzten Eiszeit erhalten, die sonst nur noch in den Alpen zu finden sind. Hierzu zählen Schweizer Glockenblume, Gebirgsrose oder Schweizer Löwenzahn. Außerdem kommt dort eine Vielzahl seltener Flechtenarten vor.

©by Ellen und Reinhard Schnur